Kulturdialog der SPD-Bundestagsfraktion mit Publikum und Podium vor einer großen Fensterfront
AG Kultur und Medien · SPD-Bundestagsfraktion

Kreativpakt 2030

Du machst Kunst? Lass uns über die Zukunft reden!

Kreative Arbeit hält unsere Gesellschaft in Bewegung. Doch viele Kreative erleben unsichere Einkommen, fehlende Räume und digitale Märkte, in denen andere den größten Teil der Wertschöpfung abschöpfen. Wir haben neun Vorschläge entwickelt und wollen sie mit den Menschen weiterentwickeln, die in der Kultur- und Kreativwirtschaft arbeiten.

Martin Rabanus, Mitglied des Deutschen Bundestages

Martin Rabanus, MdBSprecher für Kultur und Medien in der SPD-Bundestagsfraktion

Gemeinsam zum Kreativpakt 2030

Deine Erfahrung
bringt uns weiter.

Kulturschaffende und Kreative brauchen gute Bedingungen und eine Politik, die zuhört. Mit dem Papier „Kreativpakt 2030“ legen wir als AG Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion einen Ausgangspunkt für einen Dialogprozess vor. Gemeinsam mit dir und der Kreativbranche wollen wir den Kreativpakt in konkretes Koalitionshandeln überführen.

Zentral sind für uns dabei die Fragen: Wie sichern wir kreative Arbeit? Wie stärken wir Kulturorte? Und wie sorgen wir dafür, dass digitale Wertschöpfung auch bei den Kreativen ankommt? Wir haben erste Gedanken dazu in drei Säulen formuliert, die einen Diskussionsrahmen vorgeben.

Uns interessiert, was du in deinem Alltag erlebst: Was trägt? Was fehlt? Bring deine Erfahrung, Kritik und Ideen ein. Lass uns darüber sprechen und den Kreativpakt gemeinsam weiterentwickeln.

Bring deine Perspektive ein
Die Vorschläge im Überblick

Drei Säulen für den Kreativpakt

Neun Arbeitsvorschläge eröffnen die Diskussion: für verlässliche öffentliche Finanzierung, zusätzliche Mittel und neue Wege in der Kulturpolitik.

Säule I

Neue staatliche Finanzierung

Kultur verlässlich finanzieren und ihre Infrastruktur in allen Regionen stärken.

  1. Mindestens 0,5 Prozent für Kultur und MedienEin gesetzliches Finanzierungsziel für den BKM-Etat im regulären Bundeshaushalt verankern.
  2. Kulturelle Grundversorgung sichernMit 16 Bundeskulturräumen zusätzliche, mehrjährige Förderung in allen Regionen ermöglichen.
  3. Kulturbauten modernisierenBestehende Kulturorte stärken und Innenstädte durch kulturelle Nutzung beleben.
Säule II

Neue Mittel mobilisieren

Investitionen anstoßen und digitale Wertschöpfung für Kultur und Medien nutzbar machen.

  1. Steueranreize und Kreativzulage einführenPrivate Investitionen mit passenden Branchenmodulen für Film, Games und Musik anregen.
  2. Reinvestitionspflichten schaffenStreaming, Ticketing und weitere Plattformen branchenspezifisch am kulturellen Ökosystem beteiligen.
  3. Digitale Wertschöpfung beteiligenEine Digitalabgabe für marktmächtige Plattform- und KI-Unternehmen für soziale Sicherung, Vielfalt und Journalismus nutzen.
Säule III

Neue Wege gehen

Neue Strukturen für Musikförderung, digitale Souveränität und künstlerische Arbeit entwickeln.

  1. Eine Musikförderanstalt schaffenMusikförderung unter einem selbstverwalteten Dach verlässlich und langfristig organisieren.
  2. Öffentlich-rechtlichen Informationsraum prüfenMachbarkeitsstudien für Journalismus- und Musik-Apps, Rechteklärung bei staatlich genutzter KI voranbringen.
  3. Ein Künstlereinkommen erprobenEin dreijähriger Modellversuch nach irischem Vorbild: 1.000 Kunstschaffende, monatlich 1.500 Euro.
Kulturdialog mit Teilnehmenden an einem runden Sitzungstisch
Kommende Termine

Kreativdialoge der SPD-Bundestagsfraktion

Kulturpolitik entsteht im Austausch. Bei diesen Veranstaltungen setzen wir das Gespräch mit Kunst- und Kreativschaffenden fort.

Kulturempfang

Das Netzwerk Berlin und die Parlamentarische Linke der SPD-Bundestagsfraktion laden zum Kulturempfang und gehen in den direkten Austausch zu den Themen Kulturkampf, Kulturarbeit und Kulturproduktion.

Parliament of Pop

Der Musikmarkt ist unter Druck. Wir wollen darüber diskutieren, wie wir ein Level Playing Field herstellen können, das Musiker:innen eine sichere Arbeitsbasis ermöglicht.

Berlinale Brunch

Im Rahmen der Berlinale 2027 diskutieren wir über die Weiterentwicklung der Filmförderung. Insbesondere die Filmzulage und Steueranreizmodelle werden im Mittelpunkt der Diskussion stehen.

Deine Perspektive zählt

Das Formular wird geladen. Falls es nicht verfügbar ist, schreibe uns direkt an martin.rabanus@bundestag.de.

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01Kontakt und Region

02Deine Arbeit

In welchen Teilmärkten arbeitest du? *
Bitte Teilmärkte auswählen

Mehrfachauswahl möglich. Bitte wähle mindestens eine Option.

Arbeitest du für eine Interessenvertretung oder bist du in einem Verband organisiert? Wenn ja, nenne uns gerne die Organisation oder den Verband.

03Dein Beitrag

Welche Themen sind dir besonders wichtig? *

Mehrfachauswahl möglich. Bitte wähle mindestens eine Option.

Bitte teile deine Erfahrung sachlich und respektvoll. Ziel ist ein konstruktiver Austausch.

04Veranstaltungen und Mitwirkung

Freiwillig. Wenn du das auswählst, darf das Büro Martin Rabanus dich zur konkreten Mitwirkung per E-Mail kontaktieren.

Die Pflichtfelder sind notwendig, damit wir miteinander in einen sinnvollen Diskurs treten und auf deinen Beitrag antworten können. Deine Formulareingaben werden nicht auf dieser Website gespeichert. Das Formular erstellt daraus einen gegliederten E-Mail-Entwurf mit Erstellungsdatum, den du selbst in deinem Mailprogramm prüfst und versendest. Einladungen zu weiteren Gesprächen erhältst du nur mit deiner Zustimmung oben. Bei langen Beiträgen oder wenn dein Mailprogramm den Text nicht vollständig übernimmt, nutze „Text kopieren“.

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